Monat: April 2008

  • Die Windows Eingabeaufforderung per Eintrag im Explorer-Kontextmenü in einem bestimmten Ordner öffnen

    Obwohl dies an diversen Stellen im Netz zu finden ist, hier noch einmal, weil ich jedes Mal Google bemühen muss.

    Windows Registry Editor Version 5.00
    [HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell\OpenNew]
    @ = "Eingabeaufforderung"
    [HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell\OpenNew\Command]
    @="cmd.exe /k cd %1"

    Alles in eine Textdatei mit der Endung .reg einfügen, abspeichern und ausführen. Und schon hat man dem Kontextmenü des Explorers einen CMDHere Eintrag hinzugefügt. Ab sofort kann man mit diesem Eintrag die Windows Eingabeaufforderung (Kontextmenüeintrag: Eingabeaufforderung) in einem bestimmten Verzeichnis öffnen.

    Wer es genauer wissen will, kann sich folgenden Artikel in der KnowledgeBase von Microsoft anschauen:
    How to start a command prompt in a folder in Windows Server 2003, Windows XP, and Windows 2000

  • Aktivieren und Deaktivieren von Apache2 Modulen – a2enmod – a2dismod

    Nachdem ich schon etliche Male die Apache Konfigurationsdatei /etc/sysconfig/apache2 bei Suse von Hand bearbeitet hatte, um Apache2 Module zu aktivieren, ist mir letztens ein Befehl oder, besser gesagt, zwei Befehle untergekommen, die das Ganze automatisieren.

    Dies sind a2enmod um Apache Module zu aktivieren

    und

    a2dismod um Apache Module wieder zu deaktivieren.

    Der Syntax ist denkbar einfach:

    a2enmod MODULNAME aktiviert das Apache2 Modul MODULNAME

    a2dismod MODULNAME deaktiviert das Apache2 Modul MODULNAME

    Weiterhin listet der Befehl a2enmod -l alle aktivierten Apache2 Module auf.

    Beispiel:

    a2enmod ssl aktiviert das ssl Modul.

    a2dismod ssl deaktiviert das ssl Modul.

    Nachtrag 06/2011:

    Apache Modulhandling unter Debian 6

    a2enmod -l funktioniert unter Debian nicht. Eine Liste mit den aktivierten Apache modulen erhält man mit:
    ls -l /etc/apache2/mods-enabled/

    Eine Liste mit den zur Verfügung stehenden Modulen erhält man mit:
    ls -l /etc/apache2/mods-available/

    Eine weitere Möglichkeit sich alle geladenen Module anzuzeigen ist der Befehl
    apachectl -M
    (-M  Dump a list of loaded Static and Shared Modules.)

    apachectl -M
    Loaded Modules:
     core_module (static)
     log_config_module (static)
     logio_module (static)
     version_module (static)
     mpm_prefork_module (static)
     http_module (static)
     so_module (static)
     alias_module (shared)
     auth_basic_module (shared)
     authn_file_module (shared)
     ....
    Syntax OK

    Weitere Infos: Apache Modulverwaltung unter Debian

  • Windowsfreigaben unter Linux mounten

    Ich habe heute ein wenig herumsuchen müssen, um eine Windowsfreigabe unter Linux zu mounten. Bisher hatte ich immer den umgekehrten Fall – ein Linuxverzeichnis sollte mittels Samba unter Windows eingebunden werden. Um eine Windowsfreigabe unter Linux zu mounten, habe im Netz viele Treffer mit dem Befehl smbmount gefunden. Dieser funktionierte in meiner OpenSuse 10.3 Installation leider nicht mehr.

    Letztendlich führte unten stehender Befehl zum Erfolg. Mit dem mount Befehl wird einfach ein cifs Dateisystem gemounted.

    USERNAME und PASSWORT sind die Kontoinformationen für den Zugriff auf die Windowsfreigabe. //xxx.xxx.xxx.xxx/share. /winshare ist der mountpoint in Linux, mit dem man später auf die Windowsfreigabe zugreifen kann.
    xxx.xxx.xxx.xxx ist die IP Adresse des Windowsrechners der die Freigabe enthält.

    mount -t cifs -o username=USER,password=PASSWORD //xxx.xxx.xxx.xxx/sharename /winshare

    Damit die Windowsfreigabe bei jedem Reboot automatisch eingebunden wird, muss folgende Zeile in die Datei /etc/fstab eingefügt werden:

    //xxx.xxx.xxx.xxx/sharename /winshare cifs username=USER,password=PASSWORT 0 0

    Damit das Ganze funktioniert, muss natürlich der Samba-Client installiert sein. Dies kann man unter openSUSE mit YAST erledigen. Am schnellsten geht es mit der Console:

    zypper in samba-client

  • Erstellen eines symbolischen Links auf ein Verzeichnis

    Der Befehl

    ln -s /ordner1/ordner2/ meinlink

    erstellt im aktuellen Verzeichnis einen symbolischen Link meinlink auf den Ordner /ordner1/ordner2/

  • Synchronisation von einem Verzeichnis auf einem Remoteserver mit einem Verzeichnis auf dem lokalen Server mittels rsync

    Rsync ist ein Programm zum Spiegeln von Verzeichnissen. Dabei kopiert Rsync die Daten inkrementell, d.h. es werden nur veränderte Daten übertragen.

    Der Befehl

    rsync -v -a –delete -e ssh user2@remoteserver.net:/home/user2/daten/ /home/user1/backup/

    gleicht das Verzeichnis /home/user2/daten/ auf dem entfernten Server mit dem Verzeichnis /home/user1/backup/ auf dem lokalen Server ab.

    Die Optionen bedeuten im einzelnen:

    -v = verbose – Erweiterte Ausgabe, nützlich bei der Fehlersuche
    -a = Kombiniert mehrere andere Optionen. Sorgt unter anderem dafür, dass Unterverzeichnisse rekursiv mitkopiert werden, symbolische Links kopiert werden, Benutzer- und Gruppenrechte sowie Zeiten erhalten bleiben.

    –delete sorgt dafür, dass Dateien auf dem Ziel, die auf der Quelle nicht mehr existieren, gelöscht werden (Mirroring). Vorsicht bei der Verwendung dieser Option.

    -e ssh sorgt dafür, dass die rsync Verbindung durch eine verschlüsselte SSH Verbindung getunnelt wird.

  • SSH Login ohne Passworteingabe mit SSH Key Authentication

    Mit dem Befehl

    ssh-keygen -t rsa

    wird ein Schlüsselpaar aus öffentlichem und privatem Schlüssel generiert. Die beiden Dateien mit den Schlüsseln werden im Ordner ~/.ssh erstellt.
    ~/.ssh/id_rsa Privater ServerKey
    ~/.ssh/id_rsa.pub Public Key

    Nun muss noch der eigene Public Key auf dem Remote Server installiert werden. Der Befehl

    ssh-copy-id -i ~/.ssh/id_rsa.pub user@remoteserver

    hängt den eigenen Public Key an die Datei ~/.ssh/authorized_keys des Remote Servers.

    Ob das Ganze erfolgreich war, kann man nun mit dem Befehl

    ssh user@remoteserver

    testen. Wenn bei der Schlüsselgenerierung keine Passphrase angegeben wurde, sollte die ssh-Verbindung nun automatisch aufgebaut werden. Dies ist unter anderem sehr nützlich, wenn eine SSH Verbindung per Script automatisch aufgebaut werden soll.