Archiv der Kategorie: Suse

Typo3 Extension Manager (Erw Manager, Ext Manager) wird nicht angezeigt, stattdessen sieht man nur eine leere Seite

Problem: Nach der Neuinstallation von Typo3 auf einer „frischen“ OpenSuse 10.3 Installation wurde der Typo3 Extension Manager (Erw Manager, Ext Manager) nicht angezeigt. Es war nur eine leere Seite zu sehen.

Ursache: Ein Blick in die Error-Logdatei von Apache zeigte folgende Meldung:

PHP Fatal error: Call to undefined function gzfile()

Dies war ein Hinweis darauf, dass es ein Problem mit dem zlib-Modul von PHP gab.

Lösung: In der Suse Paketverwaltung von Yast zeigte sich, dass das php5-zlib Modul nicht installiert war. Eine Installation des PHP Moduls und ein Neustart von Apache beseitigte den Fehler mit der leeren Seite statt dem TYPO3 Extension Manager.

Aktivieren und Deaktivieren von Apache2 Modulen – a2enmod – a2dismod

Nachdem ich schon etliche Male die Apache Konfigurationsdatei /etc/sysconfig/apache2 bei Suse von Hand bearbeitet hatte, um Apache2 Module zu aktivieren, ist mir letztens ein Befehl oder, besser gesagt, zwei Befehle untergekommen, die das Ganze automatisieren.

Dies sind a2enmod um Apache Module zu aktivieren

und

a2dismod um Apache Module wieder zu deaktivieren.

Der Syntax ist denkbar einfach:

a2enmod MODULNAME aktiviert das Apache2 Modul MODULNAME

a2dismod MODULNAME deaktiviert das Apache2 Modul MODULNAME

Weiterhin listet der Befehl a2enmod -l alle aktivierten Apache2 Module auf.

Beispiel:

a2enmod ssl aktiviert das ssl Modul.

a2dismod ssl deaktiviert das ssl Modul.

Nachtrag 06/2011:

Apache Modulhandling unter Debian 6

a2enmod -l funktioniert unter Debian nicht. Eine Liste mit den aktivierten Apache modulen erhält man mit:
ls -l /etc/apache2/mods-enabled/

Eine Liste mit den zur Verfügung stehenden Modulen erhält man mit:
ls -l /etc/apache2/mods-available/

Eine weitere Möglichkeit sich alle geladenen Module anzuzeigen ist der Befehl
apachectl -M
(-M  Dump a list of loaded Static and Shared Modules.)

apachectl -M
Loaded Modules:
 core_module (static)
 log_config_module (static)
 logio_module (static)
 version_module (static)
 mpm_prefork_module (static)
 http_module (static)
 so_module (static)
 alias_module (shared)
 auth_basic_module (shared)
 authn_file_module (shared)
 ....
Syntax OK

Weitere Infos: Apache Modulverwaltung unter Debian

Windowsfreigaben unter Linux mounten

Ich habe heute ein wenig herumsuchen müssen, um eine Windowsfreigabe unter Linux zu mounten. Bisher hatte ich immer den umgekehrten Fall – ein Linuxverzeichnis sollte mittels Samba unter Windows eingebunden werden. Um eine Windowsfreigabe unter Linux zu mounten, habe im Netz viele Treffer mit dem Befehl smbmount gefunden. Dieser funktionierte in meiner OpenSuse 10.3 Installation leider nicht mehr.

Letztendlich führte unten stehender Befehl zum Erfolg. Mit dem mount Befehl wird einfach ein cifs Dateisystem gemounted.

USERNAME und PASSWORT sind die Kontoinformationen für den Zugriff auf die Windowsfreigabe. //xxx.xxx.xxx.xxx/share. /winshare ist der mountpoint in Linux, mit dem man später auf die Windowsfreigabe zugreifen kann.
xxx.xxx.xxx.xxx ist die IP Adresse des Windowsrechners der die Freigabe enthält.

mount -t cifs -o username=USER,password=PASSWORD //xxx.xxx.xxx.xxx/sharename /winshare

Damit die Windowsfreigabe bei jedem Reboot automatisch eingebunden wird, muss folgende Zeile in die Datei /etc/fstab eingefügt werden:

//xxx.xxx.xxx.xxx/sharename /winshare cifs username=USER,password=PASSWORT 0 0

Damit das Ganze funktioniert, muss natürlich der Samba-Client installiert sein. Dies kann man unter openSUSE mit YAST erledigen. Am schnellsten geht es mit der Console:

zypper in samba-client