Archiv der Kategorie: OpenSuse

SSH Login scheitert mit der Fehlermeldung „sshd[xxxx]: fatal: daemon() failed: No such device“

Plötzlich war bei unserem OpenSuse 10.3 Rootserver kein SSH Login mehr möglich. Der Verbindungsaufbau wurde mit der Meldung „Connection Refused“ verweigert. Glücklicherweise hatte ich noch Zugriff auf die Konsole des Servers, wo ich mich auch lokal anmelden konnte. Eine Überprüfung mit

rcsshd status

zeigte, dass der SSH Daemon nicht lief. Auch ließ er sich mit

rcsshd start

nicht mehr starten. Ein Blick in /var/log/messages zeigte folgende Fehlermeldung: sshd[27256]: fatal: daemon() failed: No such device.
Eine Internetrecherche brachte dann die Lösung des Problems. Anscheinend war die Datei /dev/null daran Schuld, dass sich der SSH Daemon nicht starten ließ. Mit folgenden Befehlen wurde die Datei /dev/null gelöscht und neu erstellt:

rm -rf /dev/null
mknod /dev/null c 1 3

Danach funktionierte das Starten des SSH Daemons mit

rcsshd start

wieder.

Gefunden habe ich die Lösung unter:

http://forums.misdivision.com/showthread.php?t=633

CPU Last unter Linux monitoren – sar

Die CPU-Last lässt sich unter Linux ganz einfach mit dem Befehl top ermitteln. Hier erfährt man die gesamte CPU-Last, aber auch den CPU Verbrauch einzelner Prozesse.

Wenn man die gesamte CPU-Auslastung in bestimmten Zeitintervallen ermitteln möchte, eignet sich der Befehl sar besser.

Um den Befehl sar benutzen zu können, muss das Programmpaket sysstat installiert sein.

Der Syntax, um mit dem sar-Befehl die CPU-Last zu monitoren, lautet:

sar -u 5 100

5 gibt das Intervall in Sekunden an, in dem die CPU-Last ermittelt werden soll.

100 gibt die Gesamtanzahl an, wie oft die CPU-Last ermittelt werden soll.

Die Ausgabe sieht dann folgendermaßen aus:

14:30:08 CPU %user %nice %system %iowait %idle
14:31:08 all 16.87 0.00 3.41 5.02 74.70
14:31:13 all 31.12 0.00 9.44 9.64 49.80
14:31:18 all 23.85 0.00 6.81 2.61 66.73
—— snip —-
Average: all 5.72 0.00 1.14 0.58 92.56

Unter Debian befindet sich das Programm sar im Paket sysstat.

 apt-get install sysstat

 

Windowsfreigaben unter Linux mounten

Ich habe heute ein wenig herumsuchen müssen, um eine Windowsfreigabe unter Linux zu mounten. Bisher hatte ich immer den umgekehrten Fall – ein Linuxverzeichnis sollte mittels Samba unter Windows eingebunden werden. Um eine Windowsfreigabe unter Linux zu mounten, habe im Netz viele Treffer mit dem Befehl smbmount gefunden. Dieser funktionierte in meiner OpenSuse 10.3 Installation leider nicht mehr.

Letztendlich führte unten stehender Befehl zum Erfolg. Mit dem mount Befehl wird einfach ein cifs Dateisystem gemounted.

USERNAME und PASSWORT sind die Kontoinformationen für den Zugriff auf die Windowsfreigabe. //xxx.xxx.xxx.xxx/share. /winshare ist der mountpoint in Linux, mit dem man später auf die Windowsfreigabe zugreifen kann.
xxx.xxx.xxx.xxx ist die IP Adresse des Windowsrechners der die Freigabe enthält.

mount -t cifs -o username=USER,password=PASSWORD //xxx.xxx.xxx.xxx/sharename /winshare

Damit die Windowsfreigabe bei jedem Reboot automatisch eingebunden wird, muss folgende Zeile in die Datei /etc/fstab eingefügt werden:

//xxx.xxx.xxx.xxx/sharename /winshare cifs username=USER,password=PASSWORT 0 0

Damit das Ganze funktioniert, muss natürlich der Samba-Client installiert sein. Dies kann man unter openSUSE mit YAST erledigen. Am schnellsten geht es mit der Console:

zypper in samba-client

Darstellung von Umlauten und Linien bei einer SSH Verbindung mit Putty zu einer openSuse Installation.

Problem: Nach dem Umstieg von Suse Linux 9.3 auf openSUSE Linux 10.1 traten bei einer SSH Verbindung mit Putty Fehler bei der Darstellung von Sonderzeichen und Linien auf. Ein Umstellen des Zeichensatzes auf UTF-8 in Yast und bei Putty behob dieses Problem nur zum Teil. Entweder wurden die Linien richtig dargestellt, aber die deutschen Umlaute nicht, oder es wurden die Umlaute korrekt angezeigt, aber die Linien nicht.

Lösung: Ein Hinweis in der openSUSE-de Maillingliste, half das Problem zu beheben. Wichtig ist folgende Einstellung unter Putty: Unter CONNECTION -> DATA -> TERMINAL-TYPE STRING muss der Wert XTERM mit dem Wert „linux“ (Achtung: Diese Einstellung ist Case Sensitive. Das heißt „linux“ in Kleinbuchstaben schreiben) ersetzt werden. Weiterhin wurde bei Putty der Zeichensatz unter WINDOW -> TRANSLATION auf UTF-8 geändert. Nun werden alle Umlaute und Linien, bei einer SSH Verbindung mit Putty, wieder korrekt dargestellt.

Fehlerhafte Umlautdarstellung bei Putty

Fehlerhafte Umlautdarstellung

Fehlerhafte Liniendarstellung bei Putty

Fehlerhafte Liniendarstellung

Korrekte Darstellung

Korrekte Darstellung