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Spotty – Spotify Unterstütung für Logitech Sqeezebox Radio

Nachdem Spotify den Support für Logitech Sqeezebox Radio am 20.07.2017 eingestellt hat, war ich kurz davor meinen Spotify Account zu kündigen. Lediglich die umfangreichen Spotify-Playlists hielten mich vor übereilten Aktionen ab. Nach einer Netzrecherche gab es doch noch Hoffnung Spotify auf der Squeezebox hören zu können.

Hier die offizielle Meldung von der Spotify FAQ Seite.

Why can’t I use the Spotify app on my speaker?

LOGITECH
The Spotify integration will be completely removed from the Squeezebox and UE Smart Radiospeakers on July 20th, 2017.

Doch dank eines Entwicklers aus der Squeezebox Community gibt es doch noch eine Möglichkeit Spotify auf der Squeezebox zu hören. Das Plugin heißt Spotty und stammt von Michael Herger.

Um Spotty auf die Squeezebox zu bringen sind folgende Schritte notwendig:

  • Aktualisieren des Squeezebox Server auf die aktuellste Version
  • Installation der Visual C++ Redistributable für Visual Studio 2015 32bit auf dem Squeezebox Server (Prerequirement für die Installation von Spotty)
  • Hinzufügen des Plugin-Repositories für Spotty
    • Aufrufen der Erweiterten Einstellungen in der Squeezebox Systemsteuerung
  • Hinzufügen von http://www.herger.net/slim-plugins/repo.xml als zusätzliche Plugin Repository.
  • Aktivieren des Spotty Plugins in der Pluginliste

Konfiguration des Spotty Plugin (Eingabe der Spotify Credentials)

Danach ist Spotty Auf der Squeezebox unter Eigene Anwendungen zu finden

Spotty - Spotify Plugin für Logitech Squeezebox

Das Plugin funktioniert nach ersten Tests besser als das Originalplugin.

Bleibt nur zu hoffen dass Spotify und Logitech diese letzte Möglichkeit Spotify auf der Squeezebox zu hören nicht auch noch unterbinden. Dann haben mich Spotify und Logitech definitiv das letzte mal gesehen.

Auf seiner Seite hat Michael Herberger einen Link mit dem man ihm eine Donation via Paypal zukommen lassen kann. Ich finde es mehr als fair wenn man das Plugin verwendet dem Autor eine Anerkennung in Form einer Donation zukommen zu lassen.

Test Strato V-Server Version Linux V20

(Stand 30.10.2016)

Die Ausstattung des neuen Linux V20 vServers:

2 vCores (Intel(R) Xeon(R) CPU E5-2680 v2 @ 2.80GHz – Effektiver Takt 1998.828 MHz)
4 GB Maxx-RAM 2 GB RAM garantiert
300 GB HDD

Als Vergleich zum Einordnen der Ergebnisse dient ein kleiner Strato-Hardwareserver:

4 CPU Cores (Quad-Core AMD Opteron(tm) Processor 1385 2700.000 MHz)
4 GB RAM
1 TB 7200 rpm HDD (Raid 1)

Nach einigen negativen Erfahrungen mit Strato vServer und ernüchternden Benchmark-Werten von Strato vServer wollte ich mir die neuen Strato V20 VServer anschauen, um herauszufinden, ob sich in Sachen Performance und Stabilität etwas getan hat.

Dazu wurden einige Benchmarks sowohl mit dem neuen vServer V20 als auch mit dem Hardwareserver durchgeführt:

SysBench MySQL

sysbench –test=oltp –oltp-table-size=1000000 –mysql-db=test –mysql-user=test –mysql-password=PASSWORD –max-time=60 –oltp-read-only=off –max-requests=0 –num-threads=[ANZAHL THREADS] run

Anzahl Threads #Transactions vServer V20 Linux #Transactions Hardwareserver
2 2805 (46.73 per sec.) 1271 (21.16 per sec.)
4 4842 (80.65 per sec.) 2596 (43.23 per sec.)
8 8777 (145.83 per sec.) 4984 (82.98 per sec.)
16 13704 (228.29 per sec.) 11297 (188.14 per sec.)
32 18073 (300.73 per sec.) 18978 (315.95 per sec.)
64 19828 (330.07 per sec.) 28705 (478.04 per sec.)
128 20271 (337.04 per sec.) 33187 (532.58 per sec.)

SysBench CPU

sysbench –test=cpu –cpu-max-prime=10000 –num-threads=[Anzahl THREADS] run

Anzahl Threads Dauer(s) vServer V20 Linux Dauer(s) Hardwareserver
1 11.0606s 13.1548s
2 7.6546s 6.5501s
4 7.6804s 3.3243s
8 7.6758s 3.2985s
16 15.1823s 3.3063s

IO Test mit dd

Schreiben eines 1 GB Files mit dd

dd if=/dev/urandom of=/tmp/benchfile bs=1024K count=1024

Anzahl Threads Dauer vServer V20 Linux Dauer Hardwareserver
2 70,5767s (15,2 MB/s) 90,5309s (11,9 MB/s)

Webserver Benchmark mit AB (Apache HTTP server benchmarking tool)

ab -kc [Concurrency Level] -t 30 http://www.WEBSEITE.de/

Concurrency Level #Requests vServer V20 Linux #Requests Hardwareserver
5 1952 2838
10 1968 2778
25 1796 2722

Anscheinend hat Strato nicht nur die Probleme mit den vServern in den Griff bekommen, sondern auch an der Performanceschraube gedreht.

Was auffällt, sind die relativ guten SysBench CPU Werte bei kleiner Threadanzahl im Vergleich zu dem Hardwareserver. Auch scheint jetzt endlich die schon lange beworbene „SSD-Power“ bei den Kunden angekommen zu sein. Das zeigen vor allem die im Vergleich zu dem Hardwareserver besseren SysBench MySQL Werte bei niedrigeren Thread-Anzahlen. Auch bei dem IO Test mit dd zeigt der vServer V20 jetzt bessere Werte als der Hardwareserver.

Die Apache Benchmark Werte zeigen endgültig, dass die Strato vServer um Größenordnungen leistungsfähiger geworden sind im Vergleich zu 2015.

Die insgesamt wesentlich höheren Werte bei Apache Bench im Vergleich zum letzten vServer Apache Benchmark kommen von dem nun eingeschalteten PHP opcode Cache, der gerade bei TYPO3 einiges an Performance bringt.

Der einzige Wermutstropfen, der den Einsatzzweck des V20 vServer schmälert, ist die geringe Inode Quota von 800000. Selbst die älteren vServer hatten wenigstens 1000000 Inodes. Bei dem billigsten netcup vServer, der weniger als die Hälfte des kleinsten Strato vServers kostet, bekommt man immerhin 2511552 Inodes, also das 2,5-fache. Wer viele Inodes benötigt, kommt um einen Hardwareserver nicht herum.

Die Ergebnisse noch einmal zusammengefasst:

+ Sehr gute SysBench CPU Leistung

+ Sehr gute SysBench MySQL Werte

+ Gute Apache Bench Werte

+ Großzügiger Festplattenplatz

– Sehr geringe INODE Quota im Vergleich zu Hardwareservern

Webserver Benchmark: Strato Rootserver vs. Strato vServer

Hier ein Benchmark mit dem Linux-Programm ab (Apache HTTP server benchmarking tool). Zielsysteme waren zwei Strato Root Server Linux Hardwareserver und ein Strato Virtual Server Linux. Getestet wurde von einem externen Hardwareserver. Die Dauer der Testläufe betrug jeweils 60 Sekunden. Die gleichzeitigen Requests wurden von 1 bis 250 vaiiert. Aufgerufen wurde die Startseite einer komplexen TYPO3 6.2 Webseite. Die Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Servern zeigen, dass sich „Blech“ nur durch noch mehr „Blech“ ersetzten lässt. Kleine Strato vServer eignen sich nur für Test- oder Hobbyzwecke. Die beworbene „SSD-Power“ bringt für kleine Strato vServer keinen Leistungsschub. Heruntergebremst wird der Strato vServer durch die auf 560 MHz heruntergetakteten vCores.

Hier die Ausstattungen der getesteten Server:

Root Server Linux Medium (bkm-v1411.1.39) 02.2016
Quad-Core AMD Opteron(tm) Processor 1385
4×2.70GHz
bogomips: 5400.07
4 GB Ram
Root Server Linux Small (bkm-v1411.1.29) – 12.2014
Dual-Core AMD Opteron(tm) Processor 1214 HE
2×2.20GHz
bogomips: 2000.00
4 GB Ram
Virtual Server Linux Level 1 Site (Wandel.1406.ERG) – 07.2009
2 vCores
559MHz
2 GB
Webserver Benchmark von Strato Rootserver vs. Strato vServer

Benchmarkergebnisse

DPM Data Protection Manager Fehler ID 30115 VssError: Es ist nicht genügend Speicher vorhanden, um die Schattenkopie-Speicherdatei oder andere Schattenkopiedaten zu erstellen. (0x8004231F)

Bei dem DPM-Fehler:
"ID 30115 VssError: Es ist nicht genügend Speicher vorhanden, um die Schattenkopie-Speicherdatei oder andere Schattenkopiedaten zu erstellen."
handelt es sich um ein Problem auf dem Client und nicht auf dem DPM-Server. Nicht das Replikats- oder Wiederherstellungsvolume auf dem Data Protection Manager ist das Problem, sondern der Speicherplatz für Schattenkopien auf dem Client-Quelllaufwerk.

Der Fehler verhindert, dass erfolgreich DPM-Backups vom Clientlaufwerk erstellt werden können. Auch eine manuelle Konsistenzüberprüfung scheitert augenblicklich.

Auf dem Client zeigt sich folgende Fehlermeldung in der Ereignisanzeige:

Es steht nicht genügend Speicherplatz auf Volume "\\?\Volume{xxxxxxx-cc78-11e4-80b4-xxxxxxxxxxx}" zur Verfügung, um die Schattenkopie von Volume "C:" zu erstellen. Die Erstellung des Schattenkopiespeichers ist fehlgeschlagen.

Um das Problem zu beheben, sind folgende Schritte notwendig:

  1. Öffnen der Datenträgerverwaltung auf dem Client
  2. Auswahl der betreffenden Partition
  3. Kontextmenü – „Eigenschaften“ aufrufen
  4. Registerblatt – „Schattenkopien“ auswählen
  5. Auswahl des betreffenden Volumes in der Listbox
  6. Aufrufen der Volume-Einstellungen
  7. Setzen der maximalen Größe auf „unbegrenzt“
  8. Bestätigen mit „OK“
  9. Starten einer erneuten Konsistenzprüfung auf dem DPM-Server

DPMErrorID30115

Data Protection Manager DPM Error ID 33424 Fehler beim Sichern einer MS SQL Server Datenbank

Problem:
Beim Anlegen einer Schutzgruppe für eine MS SQL Serversicherung mit dem DPM tritt bei der Replikatserstellung folgender Fehler auf:
„Fehler beim DPM-Auftrag für SQL Server 2012-Datenbank. Der Schutz-Agent verfügt nicht über Systemadministratorprivilegien für die SQL Server-Instanz. (ID 33424)“
Im Gegensatz zu vielen anderen DPM-Fehlermeldungen ist diese sehr selbsterklärend: Der Schutz-Agent verfügt nicht über Systemadministratorprivilegien für die SQL Server-Instanz. Das Dienstkonto, unter dem der DPM Agent auf dem MS SQL Server läuft, braucht Systemadministratorrechte auf dem MS SQL Server-Datenbanksystem. Eine Webrecherche (solve-error-protection-sql-server-dpm) brachte die Bestätigung: „As the error suggests, the problem is that the built-in NT Authority\SYSTEM doesn’t have sysadmin rights.“

Lösung:
Um das Problem zu beseitigen, muss bei einem deutschen System der Account „NT-Authorität\System“ als Anmeldung im MS SQL Server angelegt werden und mit den Systemprivilegien „sysadmin“ versehen werden. Danach lassen sich die MS SQL-Server-Datenbanken problemlos mit dem DPM sichern.

SharePoint 2013 zeigt fälschlicherweise fehlende Updates auf einem Server an und verhindert dadurch die Ausführung des Konfigurationsassistenten für die SharePoint Farm

Nach einem Patchday kann der Farmkonfigurationsassistent von SharePoint 2013 nicht ausgeführt werden, da angezeigt wird, dass der Patchstand auf den Servern der Farm nicht identisch ist und auf einem Server Updates fehlen würden. Auch die Integritätsanalyse in der SharePoint-Zentraladministration zeigt eine identische Fehlermeldung:

Eine Kontrolle der installierten Updates für SharePoint in der Systemsteuerung zeigt aber, dass die Updates bereits installiert sind. Auch schlägt eine manuelle Installation der Updates mit dem Hinweis fehl, dass diese nicht mehr benötigt werden.

Die Lösung brachte folgender Artikel: SharePoint Cumulative Updates „Error: Some farm products and patches were not detected“

Man soll auf dem betroffenen Server folgenden Powershell-Befehl: Get-SPProduct -Local ausführen. Dieser Befehl aktualisiert anscheinend des Status der installierten SharePoint Updates manuell.

Danach kann man mit dem Powershell-Befehl (Get-SpServer $env:ComputerName).NeedsUpgrade den aktuellen Status überprüfen. Wenn hier false zurückgeliefert wird, ist der Server auf dem aktuellen Stand.

Nach dem Ausführen von Get-SPProduct –Local verschwindet die Fehlermeldung in der SharePoint Integritätsanalyse und auch der Farmkonfigurationsassistent lässt sich wieder ausführen.

Ändern des OneDrive Speicherortes unter Windows 10

Die Windows 10 OneDrive Desktop App bietet keine direkte Möglichkeit, den Pfad für den lokalen OneDrive-Ordner zu ändern. Mit einem Workaround ist dies aber doch möglich.

Schritt 1: Beenden der OneDrive Desktop App. Dazu muss man in der SystemTray mit der rechten Maustaste auf das OneDrive-Symbol klicken, um das Kontextmenü zu öffnen. Dort ist dann der Eintrag „Beenden“ zu wählen, um die OneDrive Desktop App zu beenden.

Schritt 2: Löschen des Standard-OneDrive-Ordners unter C:\Benuter\Benutername bzw. c:\Users\BENUTZERNAME. Wenn hier schon eigene Daten vorhanden sind, die nicht gelöscht werden sollen, muss man diese natürlich vorher an einen anderen Ort sichern.

Schritt 3: Starten der OneDrive Desktop App.

Schritt 4: Da in Schritt 2 der bisherige OneDrive-Ordner gelöscht wurde, kommt nun eine Fehlermeldung, dass der OneDrive Ordner nicht gefunden werden kann. Diese Fehlermeldung mit OK bestätigen.

Schritt 5: Ausführen des OneDrive-Konfigurationsassistenten.

Schritt 6: Auswahl des neuen Speicherorts für den OneDrive-Ordner mit der Schaltfläche „Ändern“.

Schritt 7: Der Speicherort des OneDrive-Ordners ist nun geändert.

Schritt 8: Fertigstellen des OneDrive-Konfigurationsassistenten.

Quellen:

How to change location of OneDrive folder in Windows 10 Technical Preview?

Change the location of your OneDrive folder

Bei Office 365 das Ablaufen der Benutzer-Passwörter deaktivieren (Set up office 365 user passwords to never expire)

Als Standardeinstellung werden bei Office 365 Accounts die Passwörter nach 90 Tagen ungültig bzw. laufen aus und müssen neu gesetzt werden. Wenn man diese Zeit als zu kurz ansieht oder den Zwang, die Passwörter neu zu setzen ganz abschalten will, muss man die Windows PowerShell zu Hilfe nehmen.

Um sich mit der Powershell mit seinem Cloud ActiveDirectory zu verbinden, braucht man zwei Voraussetzungen:

  1. „MS Online Sign In Assistant“ Download
  2. Install the Powershell Azure AD Module Download

Sind beide Voraussetzungen installiert, gibt man folgende Befehle in der Powershell Eingabeaufforderung ein:

Import-Module MSOnline

#Hier gibt man seine Administrator-Zugangsdaten ein, mit dem man Office 365 administriert
$msolcred = get-credential

#Verbindungsaufbau zum Active Directory seines Office 365 Accounts
connect-msolservice -credential $msolcred

#Zu bearbeitendes Userobjekt ermitteln
$user=Get-MsolUser -UserPrincipalName „user@domain.tld

# Setzen der PasswordNeverExpires Eigenschaft aus True
$user | Set-MsolUser -PasswordNeverExpires $true

Um die Einstellungen zu kontrollieren, kann man sich alle Eigenschaften des Benutzerobjekts anzeigen lassen:

Get-MsolUser -UserPrincipalName User@Domain.tld | fl

Weitere Infos

Zusätzliche E-Mail-Adressen zu Office 365 Exchange Online-Kontakten hinzufügen

In der Office 365 Web-Administration kann man für Exchange Online-Kontaktobjekte nur eine E-Mail-Adresse konfigurieren. Möchte man zusätzliche E-Mail-Adressen angeben, muss man dies über die Powershell erledigen.

Weitere E-Mail-Adressen für Kontaktobjekte können nützlich sein, um beliebige Weiterleitungen von E-Mail-Adressen an externe Adressen zu konfigurieren. E-Mails an alle weiteren E-Mail-Adressen von Kontaktobjekten werden an die primäre E-Mail-Adresse des Kontaktobjekts weitergeleitet.

Vorgehensweise:

Set-ExecutionPolicy RemoteSigned

#Hier Benutzername und Passwort des administrativen Office 365 Accounts eingeben
$UserCredential = Get-Credential 

$Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://outlook.office365.com/powershell-liveid/ -Credential $UserCredential -Authentication Basic -AllowRedirection

Import-PSSession $Session

#Optionales Hinzufügen eines neuen Kontaktobjekts

$myContact=New-MailContact -Name „Max Mustermann“ -DisplayName „Max Mustermann“ -ExternalEmailAddress „max@mustermann.de“

#Alternativermitteln eines bestehenden Kontaktobjektes

$myContact =Get-MailContact -Identity “ Max Mustermann „

#Hinzufügen der zusätzlichen E-Mail-Adressen zu dem Kontaktobjekt

$myContact |Set-MailContact -EmailAddresses „SMTP:mail@test.de“

#Kontrolle, welche zusätzlichen E-Mail-Adressen einem Kontakt zugewiesen wurden

Get-MailContact -Identity „Max Mustermann“|select -ExpandProperty EmailAddresses

#Trennen der Remote-Powershellverbindung

Remove-PSSession $Session

Weitere Informationen: Adding multiple Email addresses to mail contacts in Office 365

E-Mails für E-Mail aktivierte SharePoint 2013 Listen bleiben in dem Mail – Drop Ordner liegen und werden nicht einsortiert

Problem: Nach der Aktivierung der SharePoint 2013 Funktionalität „E-Mail aktivierte Listen“ bleiben die an SharePoint gesendeten E-Mails in dem Drop Folder (Standard: C:\inetpub\mailroot\Drop) des lokalen SMTP-Servers liegen und werden von dem SharePoint Timerjob „Eingehende E-Mails von Microsoft SharePoint Foundation“ nicht in die entsprechenden E-Mail aktivierten Listen einsortiert.

Mögliche Lösungen: Dem Konto, unter dem der Dienst „SharePoint Timer Service“ läuft, fehlen die Berechtigungen, um Dateien aus dem Mail-Drop Folder „C:\inetpub\mailroot\Drop“ zu verschieben. Hier kann man die NTFS-Berechtigungen so anpassen, dass dem Dienstkonto Änderrechte zugewiesen werden. Quelle: Incoming e-mail stop in „drop“ folder

Weitere Lösungsmöglichkeit: Liegt eine E-Mail aktivierte SharePoint-Liste in einer Websitesammlung, für die eine Websitequota konfiguriert ist und liegt dabei der Wert für „Sandkastenlösungen“ bei null, werden die E-Mail ebenfalls nicht einsortiert/zugestellt. Lösung: Man muss bei der entsprechenden Websitequota bei dem Wert „Ressourcenkontingent für Sandkastenlösungen“ einen von null abweichenden Wert konfigurieren. Quelle: Incoming Email in SharePoint 2013 Stuck in Maildrop Folder